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Mit Cocktails ist es wie mit vielen Dingen im Leben: egal wie gut sie sind, wenn die Präsentation nicht stimmt, beachtet man sie nicht bzw. man übersieht sie. Von Beginn an waren Cocktails sehr auffällige und bunte Getränke, die ansprechend mit Früchten und Blumen, Strohhalmen und Schirmchen dekoriert wurden. Natürlich hat sich im Laufe der Zeit die Präsentationstechnik etwas geändert. Trotzdem gilt nach wie vor: Aussehen und Show verkaufen den Cocktail. Nähere Informationen dazu verraten wir Ihnen auf den nächsten Seiten.

Cocktails – Dekoration

Cocktails wurden seit ihrer Erfindung stets reichlich geschmückt und stilvoll präsentiert. Die Dekorationsmöglichkeiten sind beinahe unbegrenzt und fordern die Erfindungsgabe eines Barkeepers. Nicht alle Cocktails werden heutzutage mit einer Dekoration ausgeschenkt. Trotzdem bildet die Dekoration das wichtigste Stilmittel eines Barkeepers.

Vor Jahren waren Barkeeper gehalten, sich exakt an die Anleitungen für einen Drink zu halten. Diese Vorschrift betraf jedoch am meisten das Äußere, die Dekoration eines Cocktails, nicht in erster Linie seinen Geschmack. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei und ein Barkeeper kann auch optisch-gestalterisch seine eigenen Akzente in einer Bar setzen. Heutzutage braucht er lediglich darauf zu achten, dass sich seine Dekorationskombination geschmacklich mit dem Cocktail selbst verträgt und im besten Fall ergänzt. Für die Dekoration stehen ihm prinzipiell Hilfsmittel wie Früchte, Crustarand, Salzrand, Eiswürfel und Strohhalme zur Verfügung. Hinzu kommen noch Elemente wie farbiger Sirup, Servietten, Schirmchen usw., die ebenfalls helfen können, einen Cocktail ansprechend zu präsentieren. Das Auge trinkt schließlich mit!

Die Dekoration mit Früchten ist sehr beliebt und wirkt sehr ansprechend, wenn man einige kleine Gestaltungsgrundregeln beachtet. Prinzipiell ist es erlaubt, neben Cocktailkirschen und Zitronenscheibchen auch andere fruchtige Dekoelemente wie beispielsweise Schalenspiralen oder Fruchtspießchen zu verwenden. Auch die Kombination mit (essbaren) Blüten oder farbigem Sirup kann sehr reizvoll und einladend wirken. Allerdings sollten dabei nur Früchte verwendet werden, die auch im Cocktail selbst enthalten sind. Wenn Obst zur Dekoration verwendet wird, sollte es frisches Obst sein, das farblich auch zum Cocktail passt. Und aufpassen: ein Cocktail ist kein Obstsalat. Im Mittelpunkt steht nach wie vor der Mixdrink, nicht seine Dekoration.

Der Rand eines Cocktailglases kann sehr ansprechend gestaltet werden und zudem durch seine Gestaltung den Geschmack positiv oder negativ beeinflussen. Neben Ziergegenständen wie Schirmchen oder Servietten ist die Verwendung von Salz- oder Zuckerrändern recht beliebt. Mit Hilfe von Zitronensaft können neben einem einfachen Rand auch regelrechte Muster aus Zucker bzw. Salz erdacht werden. Liköre, die farblich zum Cocktail passen, kann man zur individuellen Gestaltung der „Dekokruste“ benutzen. Möglicherweise bieten sich neben Salz und Zucker ja auch andere Dinge wie Kokosraspeln, Zimt, Pfeffer oder ähnliches zur Dekoration des Randes eines Cocktailglases an.

Eiswürfel kühlen ein Getränk nicht nur, sie können auch zu Dekorationszwecken genutzt werden. Farbige Eiswürfel, die zum Beispiel aus Saft, Sirup oder eingefrorenem Cocktail bestehen, sind sehr gut zur Dekoration geeignet. Besondere Hingucker: Eiswürfel, die gefrorene Früchte oder Blüten enthalten. Und mittlerweile auch möglich: das Einfrieren kleiner Leuchtelemente. Durch sie beginnen die Eiswürfel im Glas, mystisch zu leuchten und den ganzen Cocktail in ganz besonderem Licht zu präsentieren.

Diese Dekorationsmöglichkeiten sind nur einige Wenige, die mittlerweile zum „Dekostandard“ gehören. Ein guter Barkeeper hält überall seine Augen offen, nimmt Trends auf und überrascht seine Gäste mit  immer neuen und interessanten Ideen.

Cocktails – Flairbartending

Erinnern Sie sich zufällig noch an den Film „Cocktail“, mit Tom Cruise? Oder an irgendeinen anderen Film aus den 1980er Jahren? Zu dieser Zeit war Flairbartending DER neue Trend, gehypt und verklärt. Flairbartending gibt es auch heute noch, wenngleich außerhalb von Bars und Wettbewerben weniger darüber zu hören ist. Man versteht darunter prinzipiell die Gesamtheit der Arbeit an der Bar. Flairbartending ist unter anderem auch unter den Begriffen Showbarkeeping, Freestyle, Showmixen und Showbartending bekannt. Der Barkeeper, im Englischen Bartender genannt, jongliert hierbei Flaschen, wirft sie in die Luft und mixt dabei auch noch auf künstlerische Art einen guten Cocktail.

Flairbartending unterscheidet man in Showflair oder auch exhibition flair und Workflair. Beim Showflair verwendet der Barkeeper Flaschen mit vier cl Inhalt. Sie verfügen in diesem Zustand über bessere Flugeigenschaften, da sie ein geringeres Gewicht haben. Beim Showflair geht es in erster Linie um eine gute Show, weniger um die Produktion eines guten Cocktails. Mit normal vollen Flaschen arbeitet man beim Workingflair. Die Show ist hier nicht das Wichtigste, sondern eine gute Balance aus Show und der effektiven Produktion von Cocktails.

Flaireinlagen unterstreichen in vielen Bars die Arbeit der Barkeeper, sie unterhalten die Gäste und bringen etwas Abwechslung an die Theke. In weltweiten Flairbartending-Wettkämpfen zeigen die besten Flairbartender ihre Tricks und Künste.

 

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